Das Dorf Westerode liegt westlich nahe bei der Stadt Duderstadt im Untereichsfeld .Am Fuß des südlich der Ortschaft auf 286 m ansteigenden Euzenberges fließt die Nathe, von Südwesten kommend, in nördlicher Richtung durch Westerode. Das Dorf wird von einer 513 Hektar großen Feldflur umrahmt, die vorwiegend als Ackerland genutzt wird. Nur im nördlichen Teil, an den Ufern von Nathe und Hahle, befindet sich eine Wiesen- und Weidelandschaft.

In Westerode trifft die Landesstraße 569 auf die Bundesstraße 446, die Duderstadt ab Ebergötzen über die B 27 mit der Kreisstadt Göttingen verbindet. Vor Zeiten lag an der Abzweigung von dieser Landesstraße in Richtung Werxhausen das Dorf Rosenthal. Es ist längst verschwunden; nur die im letzten Jahrhundert wiedererbaute, aber 1957 stillgelegte Mühle erinnert an die ehemalige Siedlung „Rosenthal“.

Der Name des Dorfes Westerode läßt sich durch die Rodung des Waldes westlich der Stadt Duderstadt erklären. Der Waldwuchs des ca. 30 ha großen „Rosenthaler Erbenholzes“ zeigt das Gepräge dieser urtümlichen mittelalterlichen Holzung noch heute. Hier findet der Wanderer neben Buchen und Eichen die für den Haushalt des Waldes so wichtigen Birken, Espen, Salweiden, Linden, Eschen und zahlreiche beerentragende Sträucher.