Am 31. Oktober 1926 wurde das Monumentalkreuz auf dem Euzenberg feierlich eingeweiht. Die kirchliche Weihe vollzog der bischöfliche Kommissarius Propst Stübe. Die Festrede hielt Herr Kaplan Terreg über das Thema „Christus Friedenskönig“.

Das Monumentalkreuz erhebt sich auf einem zwanzig Meter hohen Steinobelisken, der oben von einem Rundgang gekrönt ist. Von dieser Galerie aus genießt man eine herrliche Aussicht über das Untereichsfeld bis hin zu den Bergzügen des O bereichsfeldes, des Harzes u. a.. Auch der Seeburger See ist deutlich zu erkennen.

Über die Galerie hinaus erhebt sich dann noch zwanzig Meter der eigentliche Stamm des Kreuzes. Früher trug das Kreuz nur eine Tafel mit der Aufschrift „Christus-König“. Diese wurde in den siebziger Jahren durch die jetzigen Tafeln, die von dem Duderstädter Künstler und Museumsleiter Blaschke gestaltet wurden, ersetzt.

Das Kreuz hat, wenn man das Symbol der dreifachen Macht Christi zugrunde legt, die Form eines dreifachen Doppelkreuzes. Eine Metallkugel, in der die Stiftungsurkunden enthalten sind, bildet das Zwischenstück zu einem kleineren dreifachen Doppelkreuz. Stifter des Kreuzes war der aus Nesselröden stammende Bernward Leineweber, der als „Eichsfelder in der Fremde“ seiner Heimat das imposante Bauwerk geschenkt hat.

 

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